Geschichte des Verlags
1856 gründete Leopold Sonnemann die Frankfurter Societäts-Druckerei und schon im Jahre 1863 erschien mit dem Börsen-Kalender die erste Buchpublikation des Hauses. 1891 wurden die ersten Romane publiziert und danach auch immer wieder Sachbücher zu unterschiedlichen Themen. Nach dem Ersten Weltkrieg nahm die Buchproduktion deutlich zu, bis 1921 von Heinrich Simon, dem Enkel Leopold Sonnemanns, der Societäts-Verlag gegründet wurde. In den ersten Jahren publizierte der Verlag wichtige Autoren, darunter etwa Siegfried Kracauer, Fritz von Unruh, Leo Frobenius, Knud Rasmussen, Kasimir Edschmid, Friedrich Sieburg und Ludwig Renn. Nach dem Zweiten Weltkrieg rief Werner Wirthle den Verlag neu ins Leben und auf der ersten Buchmesse in Frankfurt 1949 war bereits der Societät-Verlag vertreten. 1970 übernahm Heinrich Scheffler die Leitung und sorgte für einen kontinuierlichen Ausbau des Programms. Zu den bekanntesten Autoren dieser Zeit zählen zahlreiche Autoren der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wie etwa Benno Reifenberg, Richard Kirn und Jürgen Eick. Seit dem Jahr 2011 leitet Dr. René Heinen den Societäts-Verlag und verantwortet ein breit angelegtes, anspruchsvolles Regionaliaprogramm, zu dem hochwertige Sachbücher, Krimis und Ausflugsführer gleichermaßen gehören. Für die Titel „Der Frankfurt Sound“ und „Die Büchners“ erhielt der Verlag 2004 und 2008 den Preis „Hessenbuch des Jahres“. Renommierte Schriftenreihen wie etwa die „Sinclair-Haus-Gespräche“ oder die „Schriftenreihe Lebendige Stadt“ komplettieren das Programm.

Hörbeispiele